Wässerwiesen


Allgemein

Bei den so genannten Wässerwiesen, ein Element traditioneller Kulturlandschaften, das seinen Ursprung im 12. Jh. findet, legte man ganze Grabensysteme und kleine Weiher an, um das Wasser von den Häusern, Straßen und Stallungen zu sammeln und zur Ertragssteigerung auf die Wiesen zu leiten. Im 19. Jahrhundert erfuhr die Methode der Wiesenbewässerung einen großen Aufschwung. Zum Ausbau der Wiesen wendete man, je nach Wasserangebot und Relief, verschiedene Techniken an. So z.B. Überstauung, natürlichen Hangbau, Beethangbau oder der Rückenbau, bei dem man die Wiesenoberflächen vollständig umgestaltete. Die Bewässerung der Wiesen wirkte sich deutlich auf den Vegetationsbestand der Wiesenflächen und Gräben aus: ehemalige Wässerwiesen weisen eine hohe Strukturdiversität auf und zählen heute zu Kulturdenkmälern.

Queich

Siehe Projekt Natura 2000 - Queichwiesen


Speyerbach

Ausführliche Beschreibunngen von Martin Grund unter www.speyerbach.info